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Windkraft im Visier – DNR sieht Notwendigkeit zum “Planen mit Weitblick”

Zweiteilige Veranstaltung zum Thema “Planen mit Weitblick – Es gibt keine schlechten Windräder, nur passende und unpassende Standorte”

In Brandenburg ist es Aufgabe der regionalen Planung, bei der Standortwahl die Erfordernisse einer nachhaltigen Energieversorgung mit den Anforderungen des Umwelt- und Naturschutzes und der Anwohner in Einklang zu bringen. Könnte diese Vorgehensweise ein Beispiel für andere Bundesländer ein? Weiterlesen

Auf-Wind für Naturschutz und Entwicklung

Info- und Diskussionsveranstaltung am Montag, 3. April 2006 in der Ökostation Freiburg: Wie eine erneuerbare Energie neuen sozialen und ökologischen Bewegungen neue Kraft verleiht.

Jenseits der Diskussion über die Vor- und Nachteile der Windkraft haben unterschiedlichste Gruppen für sich einen weiteren Wert von Windrädern entdeckt:

Sie investieren den Ertrag aus solchen neuen Kraftwerken in den Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung in den Ländern des Südens. Andere Initiativen leisten damit einen beträchtlichen Beitrag zur Armutsbekämpfung als Grundlage für die Bildungsarbeit oder die Gleichstellung der Geschlechter. Naturschutzgruppen wiederum finanzieren aus ihren Energieerträgen die Sicherung von Flächen bzw. deren Pflege oder setzen Beobachtungsprogramme um.

Diesen Länder und Generationen übergreifenden Vorteilen steht allerdings vor Ort nicht selten ein deutlicher Widerspruch zur Windkraft gegenüber, der aus der unmittelbaren Konfrontation mit der unvertrauten Technik resultiert.

Gibt es einen Brückenschlag zwischen diesen Polen von globalem Denken und lokaler Betroffenheit? “Think global, act local” – aber wie?

“Ansichtssache Windkraft” – DNR startet Fotowettbewerb

Unter dem Titel “Ansichtssache Windkraft. Zur Ästhetik einer neuen Energietechnologie” hat der DNR von April bis September 2006 einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. 1.500 Bilder wurden eingesandt.

Bei der Prämierung wurden ausschließlich die ästhetische und fotografische Ausdrucks- bzw. Aussagekraft als Kriterien herangezogen. Die Tendenz eines Fotos im Sinne von pro oder kontra Windenergie war für die Auswahl belanglos. Weiterlesen

Energieartikel stößt auf Kritik von Naturschützern

Beim vom Deutschen Naturschutzring (DNR) im Rahmen seiner Kampagne “Umwelt- und naturverträgliche Windenergieerzeugung an Land” am 6. Juli 2005 in Kassel angebotenen Schulungs- und Informationsseminar stieß der Seminarhinweis in der “Neuen Energie 7/05″ auf erhebliche Kritik. Die Überschrift “Nachhilfe für Naturschützer” sei fehl am Platze, ebenso die Bezeichnung “Meinungsmacher der Verbände”.

Die Veranstaltung selbst spiegelte in weiten Teilen die inzwischen kritischere Einstellung der Medien und Politik gegenüber der Windkraft wider. Um so wichtiger dürften daher die vom DNR entwickelten Leitlinien für den umwelt- und naturverträglichen Einsatz der Windenergie werden.

Im Rahmen seiner Kampagne plant der DNR weitere öffentlichkeitswirksame Informationsveranstaltungen und eine rege Pressearbeit. Aussderdem wird ein Fotowettbewerb vorbereitet. Ein attraktiv gestaltetes Faltblatt sowie eine Broschüre sind beim DNR gegen Übernahme der Portokosten auch in größeren Mengen erhältlich.

Helmut Röscheisen, DNR-Generalsekretär, Tel. 0228/35 90 05

Auftakt der DNR-Kampagne “Windkraft im Visier”

Eine Journalistenreise mit Bundesumweltminister Jürgen Trittin war der offizielle Auftakt der DNR-Informationskampagne “Umwelt- und naturverträgliche Nutzung der Windenergie an Land”. Die Ausgangslage: Die Diskussion um die Bedeutung der Windkraft für unsere Energieversorgung und den Klimaschutz nimmt an Heftigkeit zu. Neben der FDP sprechen sich auch Teile der CDU/CSU gegen einen weiteren Ausbau aus. Die großen Stromkonzerne wittern Konkurrenz. Dagegen setzt der DNR mit seiner Kampagne auf Windenergie an Land bei gleichzeitiger Sicherung des Natur- und Landschaftsschutzes und der Interessen der benachbarten Bevölkerung. In einem Windpark im Süden Hannovers startete Trittin die Kampagne des DNR. Der Ausbau regenerativer Energien wie der Windkraft sei vernünftiger als die Verlängerung der Restlaufzeiten von Atomkraftwerken, sagte der Minister.