Veranstaltungen

Beitrag der Raumordnung/Regionalplanung für einen natur- und landschaftsverträglichen Ausbau der Windenergie an Land

Tagung des DNR

Der Naturschutz darf den Ausbau der erneuerbaren Energien nicht verhindern. Die Ausbauziele sind auch unter Beachtung des Naturschutzes erreichbar. Für einen naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien braucht es dazu insbesondere eine übergreifende räumliche Steuerung. Das gilt nicht nur für die jeweils einzelnen Energieträger, sondern auch für eine notwendige kumulative Betrachtung von Eignungspotenzialen und Auswirkungen auf Natur und Landschaft. Für die konkrete Planung ist das Setzen von Standards (z.B. Abstandsregeln bei der Windkraft) erforderlich. Wenn Eignungsgebiete für WKN ausgewiesen werden, sind im Umkehrschluss auch Ausschlussgebiete auszuweisen, um die entsprechende räumliche Lenkung zu gewährleisten.

Um eine gemeinsame Positionierung der Natur- und Umweltschutzverbände für den Bereich Windkraft an Land vorzubereiten, dürfen wir Sie zu unserer Veranstaltung sehr herzlich einladen.

Ort:
Tagungszentrum “Haus der Kirche”
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel-Wilhelmshöhe

Termin:
2. April 2012, 11.00 – 17.00 Uhr

Veranstalter:
Deutscher Naturschutzring (DNR)

Weitere Informationen:
Dr. Helmut Röscheisen

Materialien zum Download:
Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung (PDF-Dokument, 455 KB)

Fachtagung Windenergie im Wald

Mit der Neuauflage und Fortentwicklung seiner Informationskampagne “Windkraft im Visier” will der Deutsche Naturschutzring (DNR) die Diskussion um erneuerbare Energien, wie die Windkraftnutzung, weiter voranbringen und gleichzeitig versachlichen.

„Es muss gesellschaftlicher Konsens und auch rechtlich abgesichert sein, dass die Erzeugung erneuerbarer Energien nicht die Sicherung unserer biologischen Vielfalt beeinträchtigt”, forderte DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen zum Auftakt der neuen DNR-Kampagne. “Unsere Aufgabe ist es deshalb”, so ergänzte er, “die Entwicklung erneuerbarer Energien insgesamt zu fördern, ohne dass die Natur nachhaltig geschädigt wird.”

Um dies zu gewährleisten, will sich der DNR im Rahmen seiner Kampagne auch dem Themenbereich „Windenergie im Wald“ widmen. In vielen Mittelgebirgsgegenden ist Windkraft nur auf Kuppen oder Erhebungen sinnvoll zu nutzen, die meist bewaldet sind. Doch auch im norddeutschen Tiefland könnten Wälder in die Standortsuche mit einbezogen werden. Insofern stellt sich die Frage nach der Eignung von Wäldern als Standort für die Windenergienutzung.

Um die Frage zu erörtern, ob Wälder grundsätzlich als Standorte für die Nutzung der Windkraft in Betracht kommen und wenn ja, welche Konflikte zu lösen sind, führen das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und der Deutsche Naturschutzring eine gemeinsame Veranstaltung durch.

Die Fachtagung „Windenergie im Wald“ findet am 13. September 2011 im Großen Sitzungssaal (5. Etage) des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Stresemannstr. 128-130, 10117 Berlin statt.

Veranstalter ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gemeinsam mit dem Deutschen Naturschutzring. Wir würden uns über Ihre Teilnahme freuen. Wegen der begrenzten Raumkapazitäten ist eine frühzeitige Anmeldung ratsam. Bei Rückfragen können Sie sich gerne unter den in der Einladung angegebenen Kontaktdaten melden.

Bei Rückfragen:
Dipl.-Ing. Assessor Jens Lüdeke
i.A. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (ext. Wissenschaftlicher Berater)
Ref. KI III 3 (Wasserkraft, Windenergie und Netzintegration der Erneuerbaren Energien)
Besucheranschrift: Köthenerstr. 2-3, 10963 Berlin
Postanschrift: 11055 Berlin
Fon +49-30-18 305-3635
Fax +49-30-18 305-3619
Mobil +49-176-20596281
Mail
www.bmu.de
www.erneuerbare-energien.de

Materialien zum Download
Einladung zur Fachtagung mit vollständigem Programm (PDF-Dokument, 330 KB)
Anmeldungsformular zur Fachtagung (PDF-Dokument, 100 KB)
Sammelmappe mit Präsentationen der Fachreferenten (PDF-Dokument, 4,7 MB)

Expertenworkshop Windenergieanlagen und Landschaftsbild

Mit der Neuauflage und Fortentwicklung seiner Informationskampagne “Windkraft im Visier” will der Deutsche Naturschutzring (DNR) die Diskussion um erneuerbare Energien, wie die Windkraftnutzung, weiter voranbringen und gleichzeitig versachlichen. Denn obwohl die regenerativen Energien angesichts des Klimawandels und knapper werdender Ressourcen eine hohe Anerkennung genießen, gibt es auch Widerstände.

„Es muss gesellschaftlicher Konsens und auch rechtlich abgesichert sein, dass die Erzeugung erneuerbarer Energien nicht die Sicherung unserer biologischen Vielfalt beeinträchtigt. Unsere Aufgabe ist es deshalb, die Entwicklung erneuerbarer Energien insgesamt zu fördern, ohne dass die Natur nachhaltig geschädigt wird.”

DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen zum Auftakt der neuen DNR-Kampagne

Um dies zu gewährleisten, will sich der DNR im Rahmen seiner Kampagne neuen Themenbereichen widmen. Dazu gehört nicht zuletzt die Auswirkung von Windenergieanlagen auf das Landschaftsbild.
Trotz klarer rechtlicher Vorgaben wird das Thema Landschaftsbild vor allem emotional diskutiert. Einschlägige Studien und auch die Ergebnisse des DNR-Fotowettbewerbs belegen, dass Windenergieanlagen mehrheitlich als schön, interessant oder zumindest als nicht störend empfunden werden. In einige Bundesländer wurden Regelungen oder Empfehlungen formuliert, nach denen Windenergieanlagen immer als erheblich beeinträchtigend beurteilt und Betreiber zu Ausgleichszahlungen verpflichtet werden. Solche Ausgleichszahlungen können mit bis zu 7% der Investitionskosten Dimensionen erreichen, die insbesondere an den binnenländischen Standorten die Wirtschaftlichkeit gefährden.

Der DNR möchte deshalb die Fragen, ob Windenergieanlagen grundsätzlich und wenn ja auf welche Weise eine erhebliche Beeinträchtigung des Landschaftsbildes darstellen, welche Bewertungsverfahren angewendet werden, wie sich diese Verfahren auf die Anlagengenehmigung auswirken und ob es neuer, fachplanerischer Ansätze bedarf in einem Fachgespräch erörtern und ausloten.
Eingeladen sind Hochschullehrer, Fachplaner, Verbandsvertreter und Juristen.

Ziel ist es, nicht nur die gegenwärtige Praxis zu diskutieren, sondern auch konkrete Ansätze zu entwickeln, erkennbare Fehlentwicklungen zu korrigieren und diese Ansätze zur Diskussion zu stellen. Um in diesem Fachgespräch eine hohe fachliche Qualität sicherzustellen, möchten wir auch Sie ganz herzlich dazu einladen und würden uns freuen, wenn Sie an dem Treffen teilnehmen könnten.

Die Sitzung findet am 20. Mai in der Technischen Universität München im Vorhoelzer Forum der Fakultät für Architektur, statt.

Alle erforderlichen Anreisehinweise entnehmen Sie bitte:
http://www.ar.tum.de/einrichtungen/vorhoelzer_forum/

Bitte teilen Sie uns bis zum 10.05.2011 mit, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen werden. Reisekosten können wir auf Wunsch erstatten.

Materialien zum Download
aktuelles Thesenpapier des DNR zum Komplex “Windkraft und Landschaftsbild” (19-seitiges PDF-Dokument, 1,2 MB)
Einladung zum Expertenworkshop mit vollständigem Programm (PDF, 345 KB)

Fachtagung “Windenergieanlagen – Naturschutz in Genehmigungs- und Gerichtsverfahren”

Seit Jahren beschäftigt das Spannungsverhältnis Windenergieanlagen – Naturschutz die Gerichte, wird in Genehmigungsverfahren immer wieder aufs Neue um adäquate Lösungen gerungen. Die von der Problematik Betroffenen beklagen methodische Unklarheiten, von Bundesland zu Bundesland divergierende Anforderungen und eine wenig stringente Entscheidungspraxis.

Vor dem Hintergrund soll die Fachtagung, die das Institut für Rechtswissenschaften der TU Braunschweig in Kooperation mit dem Deutschen Naturschutzring (DNR) veranstaltet, zentrale Probleme (in) der Praxis benennen, methodische Anforderungen erörtern und Lösungsansätze diskutieren.

Die Fachtagung findet am 11. Februar 2011, 14.00 – 18.00 Uhr, im Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig statt.

Für Anmeldungen und nähere Auskünfte ist die TU Braunschweig Ihr Ansprechpartner. Die Zu- oder Absagen erbitten wir bis zum 04.02.2011.

Prof. Dr. Edmund Brandt (Leitung)
Lehrstuhl Staats- und Verwaltungsrecht
sowie Verwaltungswissenschaften
Bienroder Weg 87
38106 Braunschweig
Tel. +49 (0) 531 391-2461
Fax +49 (0) 531 391-2466

Prof. Dr. Andreas Klees
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht
Spielmannstraße 8
38106 Braunschweig
Tel. +49 (0) 531 391-2440
Fax +49 (0) 531 391 4525

Materialien zum Download:
Einladung zur Fachtagung am 11.2.11 (PDF, 140 KB)
Programm der Fachtagung am 11.2.11 (PDF, 140 KB)

Expertenworkshop: Windkraft im Wald – Wildnis ade?

Zur Auswirkung von Windrädern auf das Ökosystem Wald

Mit der Neuauflage und Fortentwicklung seiner Informationskampagne “Windkraft im Visier” will der Deutsche Naturschutzring (DNR) die Diskussion um erneuerbare Energien, wie die Windkraftnutzung, weiter voranbringen und gleichzeitig versachlichen. Denn obwohl die regenerativen Energien angesichts des Klimawandels und knapper werdender Ressourcen eine hohe Anerkennung genießen, gibt es auch Widerstände.

„Es muss gesellschaftlicher Konsens und auch rechtlich abgesichert sein, dass die Erzeugung erneuerbarer Energien nicht die Sicherung unserer biologischen Vielfalt beeinträchtigt. Unsere Aufgabe ist es deshalb, die Entwicklung erneuerbarer Energien insgesamt zu fördern, ohne dass im Einzelnen der Naturhaushalt oder unser heimischer Artenbestand nachhaltig geschädigt werden.”

DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen zum Auftakt der neuen DNR-Kampagne

Um dies zu gewährleisten, will sich der DNR im Rahmen seiner Kampagne neuen Themenbereichen widmen. Dazu gehört nicht zuletzt die Windenergienutzung im Wald, denn in vielen Mittelgebirgsgegenden ist Windkraft nur auf Kuppen oder Erhebungen sinnvoll zu nutzen, die oftmals bewaldet sind. Insofern stellt sich immer, wenn der Ausbau der Windenergie dort angedacht wird, auch die Frage, ob Wälder überhaupt geeignete Standorte für Windenergieanlagen sind. Doch auch im norddeutschen Tiefland, wie etwa in Brandenburg, werden Forstflächen durchaus in die Standortsuche mit einbezogen.

Der DNR möchte deshalb die Frage, ob Wälder grundsätzlich als Standorte für die Nutzung der Windkraft in Betracht kommen, in einem Fachgespräch erörtern und ausloten. Eingeladen sind

  • Waldökologen mit ihrem speziellen Know-how über die Funktionsweise des Systems und seine allgemeine Empfindlichkeit
  • Forstwissenschaftler, die die besonderen Bedingungen in Wirtschaftswäldern kennen
  • Verbandsvertreter/innen (z. B. vom Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, BUND,
    NABU), die sich mit dem Schutz der Wälder befassen sowie
  • verschiedene Artenschutzspezialisten (zu Fledermäusen, Vögeln, Wirbellosen).

Ziel ist es, nicht nur die Grenzen des Möglichen zu diskutieren, sondern auch konkrete Hinweise und Empfehlungen zu entwickeln.

Die Sitzung findet am 02. und 03. November 2010 im Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden, Straubinger Straße, 5 in 94344 Wiesenfelden statt.

Anmeldeschluß ist der 25.10.2010

Wir bieten Verpflegung mit vorwiegend biologischen Lebensmitteln aus der Region an. Die Unterbringung erfolgt in Gasthäusern und Pensionen in Wiesenfelden und Umgebung.
Mit dem Zug anreisende Veranstaltungsteilnehmer können am Bahnhof Straubing abgeholt werden. Andere Anreisewege können abgestimmt werden. Die Kosten der Veranstaltung werden von uns getragen. Reisekosten können wir auf Wunsch erstatten.

Näheres zum Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden finden Sie unter www.schloss-wiesenfelden.de.

Materialien zum Download
aktuelles Thesenpapier des DNR zum Komplex “Windkraft und Wald” (PDF, 160KB)
Einladung zum Fachgespräch mit vollständigem Programm (PDF, 290KB)