WINDKRAFT IM VISIER: Noch vor wenigen Jahren ahnte niemand, welche Bedeutung die Windkraft für unsere Energieversorgung gewinnen würde – aber auch nicht, dass sie die öffentliche Meinung einmal so polarisieren würde.
Pressestimmen zur DNR-Infokampagne “Umwelt- und naturverträgliche Nutzung der Windenergie an Land”
energieverbraucherportal.de, 11.2010
Unter dem Titel “Windkraftnutzung als Ansichtssache?” beschäftigt sich das Energieverbraucherportal in einem Magazinbeitrag mit dem Pro-und-Contra von Windkraftnutzung und zitiert die Kernaussagen der Informationskampagne “Windkraft im Visier” des DNR.
Nordkurier, 30.9.2006
“Planen mit Weitblick – Es gibt keine schlechten Windräder, nur passende und unpassende Standorte”, unter dieses Motto stellte der Deutsche Naturschutzring (DNR) eine öffentliche Podiumsdiskussion in Prenzlau. Fast zwei Stunden lang wurden in aller Ruhe Argumente ausgetauscht. Fazit für Günter Ratzbor am Schluss: Hier sei erfolgreich geplant worden, weil die Regionalplanung eine räumliche Steuerung übernommen und so den so genannten Wildwuchs von Anlagen in der Fläche verhindert habe.
Uckermark Kurier, 26.9.2006
Der DNR will mit seiner Kampagne die Diskussion um die Standortwahl für Windkraft sachlich “unterfüttern”, um bei allen Beteiligten durch mehr Information mehr Verständnis herbeizuführen. Dazu holt der DNR erstmals sowohl Befürworter als auch Gegner des weiteren Ausbaus der Windenergienutzung in der Uckermark sowie Planungsrechtler, Naturschützer und Regionalplaner an einen Tisch.
Naturschutzblätter 4/2005
Das Zeitalter der erdölbasierenden Energien scheint über kurz oder lang vorbei zu sein. Aber wir sind nicht unvorbereitet. Alternative Energiekonzepte, die Wind und Sonne nutzen, etablieren sich und erfahren kräftigen Aufwind. In Bayern entsteht das größte Solarkraftwerk der Welt und auch die Windkraftwerke, einst als rotierende Vogelscheuchen verschrien, scheinen brütende Vogelkolonien nicht zu vertreiben. (In drei Folgen werden verschiedene Aspekte der umwelt- und naturverträglichen Nutzung der Windenergie an Land dargestellt.)
BWE-Onlinenews, 14. Juli 2005
Mit einer Informationskampagne wirbt der DNR für den weiteren umwelt- und naturverträglichen Ausbau der Windenergie in Deutschland. BWE-Präsident Peter Ahmels: “Natur- und Umweltschützer stehen hinter der Windenergie. Das ist ein deutliches Signal an all jene Windkraftgegner, die etwa den Landschafts- und Vogelschutz missbrauchen, um sich für ihre privaten oder politischen Ziele ein Alibi zu verschaffen.” Gemeinsam mit dem DNR sei man sich einig, dass Windenergie ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen ökologischen Strategie sein müsse, so Ahmels.
Neue Energie, Nr. 7/Juli 2005
Der DNR hat sich Energiepolitik auf die Fahnen geschrieben und Ende Mai gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium die Kampagne “Umwelt- und naturverträgliche Nutzung der Windenergie an Land” gestartet. “Bisher wurde zu wenig kommuniziert, warum Windenergie so wichtig ist”, nennt DNR-Generalsekretär Röscheisen ein Motiv für die Aktion. … Sowohl DNR als auch der deutsche Naturschutzbund (Nabu) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben im vergangenen Jahr Studien veröffentlicht, die zu dem Ergebnis kommen, dass die Windenergie keinen gefährdenden Einfluss auf die Natur und im Speziellen die Vogelwelt hat.
WindNews, 2. Juni 2005
Mit einer Informationskampagne will der Deutsche Naturschutzring (DNR) für den weiteren umwelt- und naturverträglichen Ausbau der Windenergie in Deutschland werben. “Wir dürfen bis 2050 nur noch 20 % der Treibhausgase in die Atmosphäre blasen, die wir im Jahre 1990 produziert haben”, sagte DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen. Dies gehe nur, wenn der heutige Energieverbrauch halbiert werde. Die notwendigen Techniken und Verfahren zur Steigerung der Energieeffizienz und beim Energiesparen stünden längst bereit. Der restliche Energiebedarf ist vorwiegend durch erneuerbare Energien zu decken. Das derzeit bedeutendste Potential weist die Windenergie auf.
Frankfurter Rundschau, 28.5.2005
In einem Windpark im Süden Hannovers startete der Minister die Kampagne “Wind = Kraft” des DNR. Er nutzte den Auftritt für eine Warnung vor einer Wende in der Energiepolitik. Der Ausbau regenerativer Energien wie der Windkraft sei vernünftiger als die Verlängerung der Restlaufzeiten von Atomkraftwerken, sagte Trittin.
Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 28.5.2005
Mit seiner Kampagne will der DNR den Ausbau der Windenergie vorantrieben, dabei aber Ängste und Vorbehalte in der Bevölkerung ernst sowie auf Belange des Naturschutzes Rücksicht nehmen. “Natürlich ist der Schlagschatten von Rotorblättern im Wohnzimmer unerträglich”, sagte DNR-Projektleiter Günter Ratzbor. Die Sonne wandere aber, also könne man dieses Problem dank moderner Messtechnik einfach durch kurzzeitiges Abschalten lösen. Die meisten Vögel ließen sich durch die Windmühlen nicht stören, bei empfindlichen Arten wie Wachtelkönig oder Seeadler ließen sich Konflikte durch eine entsprechende Planung vermeiden.
Die Welt, 28.5.2005
Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) warb zeitgleich in Hannover zusammen mit dem Deutschen Naturschutzring für den Ausbau der Windenergie. Er warnte davor, den Ausstieg aus der Atomenergie wieder rückgängig zu machen. Der Bundesumweltminister betonte, die Windenergie sei inzwischen in Deutschland die wichtigste erneuerbare Energiequelle.
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 28.5.2005 (1)
Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat gestern der Feldmark bei Müllingen eine Stippvisite abgestattet und sich die Windparks auf dem Hohenfels sowie auf dem Meerberg im Laatzener Ortsteil Ingeln-Oesselse angesehen. Im Schlepptau Fachleute und eine Schar von Kamerateams. Die Reise bildete den Auftakt zu einer Informationskampagne des Deutschen Naturschutzrings.
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 28.5.2005 (2)
Gemeinsam mit dem Deutschen Naturschutzring wollte Jürgen Trittin die Vorteile und das große Potenzial des Ökostroms erläutern – und war plötzlich doch mitten im beginnenden Wahlkampf. Union und FDP “wollen den Aufwuchs der erneuerbaren Energien bremsen”, sagte er und zeichnete gerade für Niedersachsen ein düsteres Szenario. Allein beim Aufbau der geplanten Windparks auf See seien 15 000 Arbeitsplätze in Gefahr, sollten die energiepolitischen Vorstellungen der Opposition Regierungspolitik werden
Energieportal 24, 27.5.2005
Als gelungenes Beispiel für den Ausbau der Windkraft im Einklang mit der Natur nannte Trittin den Wybelsumer Polder: “Der Windpark hat die natürliche Entwicklung dieses Gebietes als bedeutsames Rast- und Brutgebiet für Vögel nicht behindert. Im Gegenteil, die Bedeutung ist gestiegen.” Zum Zeitpunkt der Errichtung der 44 Anlagen wurde ein Teil des Polders als Gebiet mit nationaler Bedeutung für den Vogelschutz eingestuft. In einem Monitoring nach Inbetriebnahme des Windparks wurde festgestellt, dass der Bestand bei einigen Vogelarten nicht nur gleich geblieben ist, sondern bei einigen sogar zugenommen hat, so dass das Gebiet heute eine internationale Bedeutung hat.
ddp, 27.5.2005
Der DNR will mit seiner Kampagne für den weiteren umwelt- und naturverträglichen Ausbau der Windenergie in Deutschland werben. Bis 2050 dürften nur noch 20 Prozent der Menge an Treibhausgasen des Jahres 1990 in die Atmoshäre geblasen werden, sagte DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen. Dies gehe nur, wenn der heutige Energieverbrauch halbiert werde.
BMU-Pressedienst, 27.5.2005
Die Nutzung der Windenergie und die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes schließen sich nicht aus, sondern können in Einklang gebracht werden. Das betonte Bundesumweltminister Jürgen Trittin zum Auftakt der DNR-Kampagne „Umwelt- und naturverträgliche Nutzung der Windenergie an Land” heute in Hannover. Trittin begrüßte die Kampagne des Deutschen Naturschutzrings (DNR) als wichtigen Beitrag zum Abbau von Vorurteilen gegen die Windkraft. Trittin: “Um den Ausbau der Windenergie naturverträglich zu gestalten, müssen die auf kommunaler Ebene vorhandenen Steuerungsinstrumente genutzt werden.”


